Stenografenverein Pforzheim e.V.


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Ehrungen und Jubiläum beim Stenografenverein Pforzheim

Dezember 2007

Die traditionelle Jahresabschlussfeier des Stenografenvereins Pforzheim stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder. Seit 70 Jahren ist Anneliese Arnold dem Verein verbunden. Schon vor dem 2. Weltkrieg nahm sie an Wettschreiben über 200 Silben teil und half nach Ausbruch des Krieges die Lücken der Unterrichtsleiter zu schließen, die durch den Einzug zur Wehrmacht entstanden waren. Christa Treiber und Inge Schülke sind seit 50 Jahren der Stenografie und dem Verein treu geblieben. Für 40 jährige Treue wurde Elisabeth Pulvermüller geehrt; Anni Weiß und Joachim Baur erhielten Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wurde Frau Elfriede Said als Dank für ihre langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit im Vorstand, für ihr Engagement als ehemalige Wettschreiberin über 200 Silben und als Kursleiterin die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die 1. Vorsitzende Margot Funk wies in ihrer Laudatio auf den besonders erfreulichen Umstand hin, dass dem Stenografenverein Pforzheim eine große Zahl Mitglieder angehören, die der Stenografie und dem Verein seit vielen Jahren die Treue halten. Dies sei, so Margot Funk, dankenswert. und, auch in einer Zeit, in der sich die Voraussetzungen für den Verein gewandelt haben und die Ansprüche sich veränderten, eine Verpflichtung, das Vereinsschiff mit Erfolg über Klippen und Abspaltungen .in die Zukunft zu steuern.

Neben den persönlichen Ehrungen galt es in der diesjährigen Jahresabschlussfeier auch Grund ein Vereinsjubiläum zu feiern. Genau vor 60 Jahren, nach den Wirren des 2. Weltkrieges legten am 11. August 1947 im damaligen Lokal „Kaffee Neubrand“ einige Stenobegeisterte den Satzungsentwurf für die Wiederaufnahme der von den Nationalsozialisten 1942 verbotenen Vereinstätigkeit fest. Nach Genehmigung durch die amerikanische Militärregierung am 14. November 1947, fand im selben Jahr die erste Unterrichtsstunde in der unzerstört gebliebenen Nordstadtschule statt.